Hauptschule
Die Hauptschule ist die Schulform der mittleren Bildung. Es handelt sich hierbei um eine allgemeinbildende Schulform. Ende 1960 ist die Hauptschule aus der Oberstufe der Volksschule hervorgegangen. Die Hauptschule ist ein Teil des gegliederten Schulsystems. Es ist eine weiterführende Schule. Je nachdem welche Leistungen man auf der Grundschule erbracht hat, kann man eine Hauptschule, Gesamtschule, Realschule oder direkt das Gymnasium besuchen.
Die Lernziele in einer Hauptschule entsprechen dem Wissen und Können der Schüler. Das vorhandene Wissen wird erweitert und ausgebaut. Wer eine Hauptschule besucht, hat sich eine sehr praxisorientierte Schule ausgesucht, die auf das kommende Berufsleben vorbereiten soll. Hier lernt man selbstständig zu arbeiten und auch die Teamfähigkeit wird ausgereift. In der Hauptschule bekommt man das Lehrfach Arbeitslehre als Hauptfach dazu. Dies dient zur Orientierung in der späteren Arbeitswelt. Denn bereits im Hauptschulalter müssen sich die Schüler über ihre berufliche Zukunft Gedanken machen. Es werden nicht nur verschiedene Berufswege vorgestellt. Die Schüler lernen auch, wie man Bewerbungen schreibt, und wie sie ein Bewerbungsgespräch überstehen, ohne sich zu blamieren. Doch auch wissenschaftsorientierte Unterrichtsfächer werden an dieser Schulart nicht ausgelassen. Es ist schließlich trotzdem noch eine allgemeinbildende Schule. Die Hauptschule besucht man bis zur zehnten Klasse. Das Abschlusszeugnis der neunten Klasse ist ausschlaggebend, für die Einstufung der 10. Klasse. Nach dem Schulabschluss kann man entweder einen Hauptschulabschluss oder einen erweiterten Hauptschulabschluss erzielt haben. Gegebenenfalls kann man auch bereits nach der neunten Klasse in eine Berufsvorbildungsmaßnahme einsteigen. Oder eine schulische Ausbildung anfangen, die es erlaubt den Schulabschluss während der Ausbildung zu machen.