Schulhaus

Gymnasium

Wer später einmal studieren möchte oder ganz bestimmte Berufsfelder anstrebt, der sollte ein Gymnasium besuchen. Mit einem sehr guten gymnasialen Abschluss, stehen einem für die Zukunft viele Türen offen. Das Gymnasium ist eine weiterführende Schule. Sie gehört zum sekundären Bildungsbereich, welche zur Hochschulreife führt. Die Dauer der Ausbildung auf einem Gymnasium hängt vom jeweiligen Schulsystem ab. Ebenso ist es mit der Eintrittszeit in das jeweilige Gymnasium.
Das Wort Gymnasium hat seinen Ursprung in der griechischen Sprache. In Griechenland war damals ein Gymnásion ein Ort für körperliche und seelische Ertüchtigung. Es entspricht also genau dem, was man auf einem uns bekannten Gymnasium tut. Im 19. Jahrhundert wurden deutsche Gymnasien als höhere Töchterschulen bezeichnet. Es waren damals reine Mädchenschulen, die sich auf die höhere Bildung weiblicher Schüler spezialisiert hatten. Damals gab es extra Gymnasien für Mädchen, und extra Gymnasien für Jungs. Dies hatte mitunter damit zu tun, dass die Mädchen mehr auf die Bildung geschult wurden, anstatt auf körperliche Ertüchtigung. Allein schon wegen der damaligen Kleiderordnung war Sport für die Mädchen nicht möglich, und galt am Gymnasium als unzüchtig.
Ende des 19. Jahrhunderts gab es einen Wandel ins Moderne, welche durch Forderungen nach Naturwissenschaftsbildung und modernen Fremdsprachen hervorgerufen wurde.
Es gibt verschiedene Arten von Gymnasien. Traditionell unterscheidet man sie durch verschiedene Fachrichtungen. Zum einen gibt es das humanistische Gymnasium, was sich auf alte Sprachen festgelegt hat, das neusprachige Gaymnasium, auf dem man Fremdsprechen lernen kann, und das Mathematisch – naturwissenschaftliche Gymnasium. Oftmals werden das naturwissenschaftliche und das neusprachliche Gymnasium miteinander kombiniert.