Die Grundschule bezeichnet die Schulart, die von den Kindern zuerst besucht wird. In Deutschland geht man von der ersten bis zur sechsten Klasse in die Grundschule, um dann die nächste Schulstufe zu besuchen. In anderen Ländern wird die Grundschule nur von der ersten bis zur vierten Klasse besucht. Das reguläre Einschulalter ist ab sechs Jahren. Jedoch kann man sein Kind inzwischen auch schon mit fünf Jahren einschulen lassen.
Bei der Einschulung bekommen die Kinder nicht nur Ihre Schultüte, sondern
auch Ihren ersten eigenen
Schulranzen. Die Grundschule verlassen tut man in einem Alter von zehn bis zwölf Jahren.
Während der Kaiserzeit nannte man die Grundschule Elementarschule. Dieser Begriff existiert in anderen Ländern immer noch. Zum Beispiel werden die Grundschulen in England und Italien noch immer als Elementarschulen bezeichnet. In Deutschland wurde die Grundschule im Jahre 1920, durch das Reichsgrundschulgesetz, eingeführt.
Die Schüler werden in Jahrgangsklassen unterteilt, so dass immer Lerngruppen vom selben Einschuljahr zusammen unterrichtet werden. In manchen Grundschulen wird es jedoch inzwischen so gehandhabt, dass zwei Jahrgänge zusammen unterrichtet werden. Für manche Schüler mag das sehr gut sein, da sie sich bessere Lernziele setzen können. Doch es gibt leider auch Schüler, die durch die Jahrgangszusammenführung nicht mehr mit dem Unterrichtsstoff mitkommen.
In der Grundschule gibt es zahlreiche Lernziele, die auf die darauf folgenden Schulen vorbereiten sollen. Schließlich entscheidet sich nach der Grundschule, welche Schulart man danach besucht. Angefangen vom Lesen und Schreiben, bis hin zum selbstständigen Arbeiten und Computerkenntnisse, kann man auf einer Grundschule alle grundlegenden Dinge für das Leben lernen. Auch Verhaltensweisen werden hier noch genau beobachtet. Die Lehrer bewerten nicht nur die schulischen Leistungen, sondern auch Dinge wie Benehmen, Ordnung und Hilfsbereitschaft.