Schulhaus

Ganztagsschule

Eine Ganztagsschule wird auch einfach als Tagesschule bezeichnet. Diese Schulen beherbergen die Schüler länger, als andere Schulen. Sinn und Zweck dieser Schulart ist es, Kinder dessen Eltern berufstätig sind, einen Großteil des Tages zu beherbergen. Dadurch müssen die Schüler nicht zu so genannten „Schlüsselkindern“ werden, die fast den ganzen tag allein Zuhause verbringen, und es ist auch lerntechnisch sehr positiv. Denn dadurch dass die Schüler mehr Zeit in der Schule verbringen, können die Lehrer intensiver auf Probleme der Schüler eingehen, Nachhilfe geben, und sogar die Hausaufgaben können bereits in der Schule erledigt werden. Bei einer Ganztagsschule handelt es sich im Prinzip um eine Alternative zum Schulhort. Eine Ganztagsschule wird oftmals mit einem Internat verwechselt. Doch es gibt einen gravierenden Unterschied. Denn bei einer Ganztagsschule gehen die Kinder jeden Nachmittag nach Hause. Bei einem Internat ist dies nicht der Fall. In einer Ganztagsschule wird Unterricht und Freizeit miteinander vereint. Die Schulkinder müssen auf der Ganztagsschule für jeden Tag angemeldet sein, und die Teilnahme, beziehungsweise die Anwesenheit ist Pflicht. Schulende ist bei Ganztagsschulen gegen 16:00 oder 17:00 Uhr. Sollten berufstätige Eltern dann noch immer nicht Zuhause sein, bieten einige Ganztagsschulen auch eine so genannte Spätbetreuung an. In Ganztagsschulen wird ein Mittagessen bereitgestellt, welches aus einer warmen Mahlzeit besteht. Bei normalen Schulen ist dies keine Pflicht. Ganztagsschulen gibt es in verschiedenen Formen. Manche haben eine religiöse Einbettung. Andere wiederum haben autonome Lernformen oder wenden anthroposophische Pädagogik an. Nach dem morgendlichen Unterricht, geht es am Nachmittag in einem lockereren Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler weiter. Somit müssen die Kinder nicht den ganzen Tag strengem Unterricht folgen.